Fragen und Anworten zur Ohrenkorrektur

Bei korrekter Technik ist das Ergebnis dauerhaft.

Die Narben bleiben lediglich völlig versteckt hinter dem Ohr zurück.

Nach der Operation tragen Patienten eine Woche lang einen Kopfverband. Im Anschluss daran, kann die Brille wieder normal getragen werden.

Selbstverständlich kann weiterhin Ohrschmuck getragen werden.

Patienten sollten den Eingriff für sich selbst wollen und verstanden haben, dass es sich hierbei um eine „Normalisierung“ handelt. Eine „Überkorrektur“ mit zu starkem Anlegen der Ohren ist nicht sinnvoll, da das Ergebnis unnatürlich aussehen würde.

Für eine Woche nach der Ohrmuschelkorrektur tragen Sie einen Kopfverband, danach genügt ein Stirnband, das vor allem auch nachts getragen werden muss, um die frisch operierten Ohren zu schützen. Eine spezielle Nachsorge in der Klinik ist in der Regel darüber hinaus nicht notwendig.

Entscheidend ist es, ein (unbeabsichtigtes) Umknicken der Ohrmuschel zu verhindern, solange die neue Faltung noch nicht fest verheilt ist. Sport ist daher für sechs Wochen zu unterlassen.

Die Risiken einer Bauchdeckenstraffung sind vergleichsweise gering. Trotz größter Sorgfalt können jedoch, wie bei jedem chirurgischen Eingriff, während oder nach der Operation vereinzelt Komplikationen auftreten.

Sie hängen nicht nur von der Operation sondern auch von der individuellen gesundheitlichen Verfassung ab. Ein Arzt bespricht mögliche Risiken mit Ihnen im Rahmen der Beratungs- und Vorbereitungsgespräche.
Schwellungen und Blutergüsse heilen meist von selbst wieder ab. Selten kann es zu einer Nachblutung kommen, die einen erneuten chirurgischen Eingriff erfordert. Infiziert sich die Wunde, hilft meist der Einsatz von Antibiotika.

Wundheilungsstörungen und Infektionen, die zu einem Auseinanderdriften der Naht führen, sind selten. In der Regel stehen sie in Zusammenhang mit einer gestörten Blutgerinnung oder Durchblutung, etwa bei Diabetikern oder Rauchern. Diese Risiken werden jedoch bereits im Vorgespräch vom Arzt abgeklärt. Durch die Wundheilungsstörungen kann es zu einer Narbenverbreiterung kommen, die durch eine weitere kleine Operation behoben wird.

Nach dem Eingriff können, wie nach jeder Operation, Blutgerinnsel die Beingefäße verstopfen (Thrombose). Gerinnungshemmende Medikamente und möglichst frühe Bewegung vermindern das Risiko jedoch.

Dies hängt vom Ausmaß der Formstörung und vom Lebensalter ab. Eine Kostengutsprache von der Krankenkasse muss in jedem Fall vorgängig eingeholt werden. Nach dem 18. Lebensjahr wird der Eingriff seltener übernommen.

Für weitere Informationen siehe: Infos zur Ohrenkorrektur

Für Vorher-Nachher Bilder siehe: Vorher-Nachher Bilder Ohrenkorrektur